orchester.ch
Der Dachverband der Schweizer Berufsorchester.

 


Wir vertreten die Interessen unserer Mitglieder in Bezug auf die Erfüllung ihrer vielfältigen Aufgaben als Musikinstitution sowie auf ihre Tätigkeit als Orchesterträger und/oder Konzertveranstalter. Wir setzen uns ein für die Bewahrung von Berufsorchestern im heutigen Sinne und für deren Entwicklung zur Sicherstellung einer hochwertigen Orchesterkultur in diesem Land.
Als übergeordnete Aufgabe sehen wir es, eine zeitgemässe, zukunftsorientierte, alle Formen der heutigen Medien einbeziehende Vermittlung von Kulturwerten zu fördern, indem wir unsere Mitglieder darin unterstützen, Kunstformen im musikalischen Bereich zu bewahren, zu entwickeln und zu verbreiten. Wir tun dies, indem wir die Zusammenarbeit und Solidarität unter den Mitgliedern fördern, die Koordination mit nationalen und internationalen Partnern unterstützen und für eine interdisziplinäre Vernetzung der professionellen Schweizer Orchesterlandschaft eintreten.
Die Förderung einer umfassenden und allen Bevölkerungsschichten zugänglichen Musikerziehung ist uns ein besonders Anliegen.
Wir führen einen aktiven Diskurs in der schweizerischen und europäischen Kulturlandschaft und pflegen eine offene Kommunikation mit Kulturschaffenden, Kulturvermittlern, Medien und allen Gesellschaftsschichten.
orchester.ch ist Mitglied von cultura, von *PEARLE, Netzwerk Junge Ohren sowie der Allianz der Veranstalterverbände.

Organigramm

Alle Informationen zur Organisation des Verbandes finden Sie hier.

Statuten

Die Statuten des Vereins stehen hier zum Download bereit.

Jahresberichte

Eine Übersicht über alle Jahresberichte steht hier zur Verfügung.

Die Volksinitiative «200 Franken sind genug!» würde die Einnahmen der SRG nahezu halbieren. Damit gerät eine zentrale Bühne für die Schweizer Musik unter Druck – mit spürbaren Folgen für Sichtbarkeit, Vielfalt und kulturelle Teilhabe.
orchester.ch lehnt die Initiative ab. Eine lebendige Musikkultur braucht öffentliche Medien, die Vielfalt abbilden, Regionen verbinden und musikalisches Schaffen hörbar machen.
Hintergründe und Argumente zur Kampagne finden sich unter
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Zum Gedenken an Peter Hagmann
In dankbarer Erinnerung an einen grossen Liebenden der Musik und jahrzehntelangen kritischen Zeugen des Schweizer Orchesterschaffens.

Peter Hagmann *13. April 1950 †5. Juni 2025

Nachruf von Christian Wildhagen auf Peter Hagmann (NZZ)

Neue Töne braucht das Land.

10 Uraufführungen, 10 Klangkörper, 3 Sprachregionen, 1 Mission. Das von orchester.ch und seinen Mitgliedern initiierte Musikvermittlungsprojekt «zusammen, insieme, ensemble» lädt im Mai 2025 zu Entdeckung, Dialog und Genuss ein. Zur Aufführung kommen Werke zeitgenössischer Musik, die über Kompositionsaufträge an in der Schweiz arbeitende Komponist:innen entstanden sind – und sowohl die Bedeutung des Austauschs mit der Gesellschaft als auch Partizipation, Inklusion und Teilhabe berücksichtigen. Save the Dates!

Spar- und Personalmassnahmen bei SRF
Nathalie Wappler, Direktorin Schweizer Radio und Fernsehen, SRF, hat Spar- und Personalmassnahmen bei SRF bekanntgegeben. Auch im Programm wird es Veränderungen geben. Hintergrund ist die angespannte finanzielle Situation von SRF.

Die kommunizierten Massnahmen betreffen auch Angebote aus dem Bereich Kultur.

Detaillierte Angaben finden Sie hier.

Die Stadt Luzern sagt Nein zum neuen Theater

Mit Bedauern nehmen wir Kenntnis vom Entscheid des Luzerner Stimmvolks gegen den Projektierungskredit für das neue Luzerner Theater. Wir hoffen für das Luzerner Theater, dass sich rasch eine alternative, mehrheitsfähige Lösung finden lässt!

Mehr dazu können Sie hier lesen.

Taskforce Culture: Klare Ablehnung des indirekten Gegenvorschlags zur SRG-Initiative

Die Taskforce Culture lehnt den indirekten Gegenvorschlag zur SRG-Initiative entschieden ab. Sie warnt vor weiteren Kürzungen der Radio- und Fernsehabgabe, da diese die Medienvielfalt und den Kultursektor gefährden könnten. Stattdessen fordert sie eine grundlegende Klärung des öffentlichen Auftrags der SRG, bevor finanzielle Anpassungen vorgenommen werden.

Hier finden Sie mehr Informationen.

Nationaler Kulturdialog verabschiedet gemeinsame Empfehlungen für eine nachhaltige Kulturpolitik

Der Kulturbereich trägt zur Klimabelastung bei. Eine Arbeitsgruppe des Nationalen Kulturdialogs hat vier Empfehlungen für nachhaltiges Handeln erarbeitet, die am 25. November 2024 verabschiedet wurden.

Hier finden Sie mehr Informationen. 

Initiative für mehr Musikvielfalt

„Die Ansprüche an den Staat sind immer mehr gestiegen“.

Franziskus Theurillat, Direktor des Sinfonieorchesters Basel, spricht über faire Löhne und einen möglichen Numerus clausus für die Musikausbildung.

Lesen Sie den Artikel hier. 

Eine neue Charta zur Förderung der Schweizer Musik

Anlässlich des Treffens des Dialogorgans «Schweizer Musik» 2024, haben die SRG und die Vertreter:innen von zehn Organisationen der Schweizer Musikbranche die neue Charta der Schweizer Musik unterzeichnet. Die Zusammenarbeitsvereinbarung hat zum Ziel, die Schweizer Musik und neue Talente zu fördern und deren Sichtbarkeit zu erhöhen. Seit der 20-jährigen Zusammenarbeit sind die Sendeanteile von Schweizer Musik auf allen Radiosendern der SRG gestiegen und betragen auf einigen Sendern mehr als 50 Prozent der Sendezeit.

Medienmitteilung runterladen.

Vernehmlassung zur Teilrevision der Radio- und Fernsehverordnung

Der Verband Schweizerischer Berufsorchester (orchester.ch) und der Schweizerische Bühnenverband (SBV) lehnen die Volksinitiative „200 Franken sind genug!“ entschieden ab und betrachten die geplante Verordnungsänderung nicht als geeigneten Gegenvorschlag.

Hier finden Sie die gemeinsame Stellungnahme von SBV und orchester.ch.

Mitgliedschaft Netzwerk Junge Ohren

Der Dachverband der Schweizer Berufsorchester orchester.ch tritt als neues Vereinsmitglied dem NJO bei. In einem grossen Wirkungskreis setzt sich orchester.ch für ein zeitgemässes, zukunftsorientiertes und allen Bevölkerungsschichten zugängliches Musikleben in der Schweiz ein. Für dieses gemeinsame Ziel bündeln orchester.ch und das NJO ab sofort ihre Kräfte und stärken die länderübergreifende Vernetzung der professionellen Orchesterlandschaft im deutschsprachigen Raum.

Lesen Sie hier die Pressemitteilung.

Wertekompass

Unser Wertekompass: Gemeinsam von Mitarbeitenden des Schweizerischen Bühnenverbandes und orchester.ch erschaffenes Modell – als Anstoss für einen eigenen Kompass. Hier herunterladen.

Zum CITES CoP19: Listung von Fernambuk (Prop. 49)

Für die kommende Vertragsstaatenkonferenz der CITES im November 2022 hat Brasilien einen Antrag gestellt das Fernambukholz vom Anhang II in Anhang I der Liste der bedrohten Arten zu verschieben. Diese Anpassung würde nicht nur für Musiker*innen weltweit, sondern auch für die Schweizer Orchesterlandschaft zu tiefgreifende Änderungen führen.

Lesen Sie hier unsere Stellungnahme an das BLV (Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen, Artenschutz/internationales) als Vollzugsbehörde von CITES.

Zum Krieg in der Ukraine

Der Schweizerische Bühnenverband und orchester.ch sind zutiefst schockiert über den russischen Angriff auf die Ukraine.

Lesen Sie hier unser Statement.

1018

Musiker

15

Mitglieder

1051

Aufführungen

Unser Vorstand

 

Der Vorstand von orchester.ch besteht aus drei bis sieben Mitglieder und konstituiert sich selbst. Die Wahl des Präsidenten erfolgt durch die Vereinsversammlung.

Toni J. Krein – Präsident

Toni J. Krein ist Dramaturg und Kulturvermittler mit weitreichender Erfahrung im Bereich Konzert- und Musiktheater. Er war künstlerischer Betriebsdirektor der Alten Oper Frankfurt, Mitbegründer der Frankfurt Feste, leitender Dramaturg am Luzerner Theater. Er hat für den Komponisten Hans Werner Henze gearbeitet, war Leiter des Künstlerischen Büros der Internationalen Musikfestwochen Luzern (heute Lucerne Festival). Danach war er Geschäftsführer und künstlerischer Co-Leiter des Europäischen Musikmonats 2001 in Basel und wirkte von 2002 bis Ende 2011 als Leiter des Kultursponsorings der Credit Suisse. Seit Dezember 2010 ist er Präsident von orchester.ch. Daneben engagiert er sich u.a. im Vorstand des Zürcher Kammerorchester ZKO und beim Kammermusikfest Lockenhaus und war bis 2020 Vizepräsident der Stiftung Davos Festival.

E-Mail: krein@orchester.ch

Franziskus Theurillat – Vizepräsident

Direktor Sinfonieorchester Basel

Franziskus Theurillat ist seit 2000 Geschäftsleiter des Sinfonieorchesters Basel. Neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit wirkt er auch als freier Dozent und Referent und ist Stiftungsratsmitglied einiger Förderstiftungen. Seine musikalische Ausbildung im Hauptfach Horn und Klavier im Nebenfach hat er an der Musik-Akademie in Basel erhalten. Parallel zu weiterführenden musikalischen Studien in Stuttgart und Dresden, absolvierte er ein Studium der Betriebswirtschaftslehre. Als Hornist spielte er während seiner ersten Berufsjahren in Orchestern wie der Wiener Kammerphilharmonie, dem SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg, dem Sinfonieorchester Basel, unter Dirigenten wie Pierre Boulez, Heinz Holliger, Yehudi Menuhin, Armin Jordan, Mario Venzago u.v.m.. Solistische und kammermusikalische Tätigkeiten führten ihn in viele Länder Europas, Asiens und Südamerikas.

E-Mail: f.theurillat@sinfonieorchesterbasel.ch

Dieter Kägi

Intendant Theater Orchester Biel Solothurn

Schulen und Studium in Zürich. Feste Anstellungen als Regieassistent und Abendspielleiter am Opernhaus Zürich, English National Opera und Deutsche Oper am Rhein, Assistent des Intendanten der Opéra de Monte-Carlo, Produktionsleiter am Festival Aix-en-Provence, künstlerischer Direktor der Opera Ireland und seit 2013 Intendant von TOBS ( Theater Orchester Biel Solothurn ). Seit 2016 Ausschussmitglied des schweizerischen Bühnenvereins (SBV) und orchester.ch.

E-Mail: Dieter.Kaegi@TOBS.ch

Henriette M. Götz

Henriette M. Götz wuchs in St. Gallen in einem internationalen Umfeld (Niederländische Mutter, deutscher Vater) mit vier Geschwistern auf. Nachdem sie die B-Matura mit Schwerpunkt Latein erworben hatte, absolvierte sie ein Studium im Modedesign in Paris und schloss anschliessend den Master in Volkswirtschaft an der Universität Lausanne ab. Während rund zehn Jahren arbeitete sie in internationalen Grosskonzernen in Brüssel, Genf, Zürich und München.
2004 begann sie das Executive Master in Arts Administration (EMAA) an der Universität Zürich – mit Hospitanzen am Theater Luzern, beim Brooklyn Philharmonic Orchestra und bei ML Falcone Communications in New York. Parallel dazu leitete sie das Marketing & die Kommunikation des Luzerner Sinfonieorchesters. Nach Abschluss des EMAA im Jahr 2007 übernahm sie kaufmännische Direktionsfunktionen an der Flämischen Oper, der English National Opera, dem Residenztheater München, dem Theater Basel und ist seit 2021 ist sie in gleicher Position am Musikkollegium Winterthur tätig.

David Jaussi

Kaufmännischer Direktor des Orchestre de la Suisse Romande (OSR)

David Jaussi, geboren 1972 in Genf, absolvierte den eidgenössischen Fachausweis für Finanz- und Rechnungswesen. Er trat 1995 dem Orchestre de la Suisse Romande (OSR) bei und ist seit 1999 Mitglied der Direktion, wo er die Verantwortung für sämtliche finanziellen und administrativen Aufgaben des Orchesters trägt.
Neben seiner Tätigkeit beim OSR engagiert sich David Jaussi intensiv in der Aus- und Weiterbildung. Er lehrt im Rahmen des Masterstudiengangs Advanced Studies in Kulturmanagement an der Universität Lausanne und unterrichtet zudem für den eidgenössischen Fachausweis in Finanz- und Rechnungswesen. Darüber hinaus ist er Autor mehrerer Fachbücher zur Buchhaltung, die im Verlag LEP veröffentlicht wurden.
E-Mail: finances@osr.ch

Magali Perret – Geschäftsführerin

Magali Perret ist seit 2008 als Kulturmanagerin tätig und hat in verschiedenen Bereichen des klassischen Konzertbetriebs gearbeitet. Sie wirkte bei einer Europatournee des Basler Barockorchesters La Cetra und bei einer Produktion der Opernklasse der Schola Cantorum Basiliensis mit. Nach einigen Jahren in einer Künstleragentur übernahm sie die Geschäftsleitung diverser Kammerensembles. Derzeit ist sie für die Kommunikation und die Finanzierung des Internationalen Orgelfestivals Freiburg verantwortlich sowie Geschäftsführerin des Schweizer Verbandes Geigenbau und Bogenbau. Sie hat Kulturwissenschaft studiert und vertiefte ihr Wissen in den Bereichen Fundraising und Betriebswirtschaft im Rahmen von Weiterbildungen.

E-Mail: perret@orchester.ch

DIE ALLIANZ DER VERANSTALTERVERBÄNDE

Die Allianz der Veranstalterbranche wurde zu Beginn der Pandemie zum Zweck gegründet, die Interessen der Gesamtbranche zu bündeln und gegen aussen zu vertreten. Besonders in der sehr heterogenen Veranstalterbranche ist es für alle Beteiligten zentral und wichtig, dass Vertreter aus allen Bereichen angehört und eine konsolidierte Meinung gegenüber Behörden sowie Medien geäussert wird.

Die Allianz der Veranstalterbranche legitimiert sich einerseits durch das langjährige Wirken der Verbände (je nach Verband seit mehreren Jahrzenten), andererseits durch das alle Bereiche abbildende Mitgliedernetzwerk vom Messeorganisator über Eventagenturen, Festival- und Konzertveranstalter, Stadienbetreiber, Theaterhäuser bis hin zu Veranstaltungstechnik- und Produktionsfirmen, Zelt- und Messestandbauer sowie Cateringunternehmen.

Kontakt

Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme über diese Kontaktmöglichkeiten.

  • E-Mail: info@orchester.ch
  • Telefon: +41 31 311 62 65
  • Post:
    Verband Schweizerischer Berufsorchester
    Kollerweg 28
    3006 Bern

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