Juni 22, 2020by Roman Steiner

Schutzkonzepte für die Theater-, Orchester- und Veranstaltungsbetriebe

Mit den vom Bundesrat per 22. Juni 2020 beschlossenen Lockerungsmassnahmen ist die Zeit der Branchenschutzkonzepte ausgesetzt. Der Bundesrat gibt einen grossen Teil der Verantwortung an die Betriebe und jeden Einzelnen von uns zurück. Umso wichtiger ist, dass alle  Theater-, Orchester- und Veranstaltungsbetriebe, ihre öffentlichen Veranstaltungen nur gestützt auf ein individuelles Schutzkonzept durchführen. Neu gelten für alle Branchen und für alle Betriebe und Veranstalter die gleichen Grundregeln in dieser Reihenfolge: 1. Hygieneregeln beachten und minimaler Abstand von neu 1.5m halten. Wenn der minimale Abstand nicht eingehalten werden kann, 2. Schutzmassnahmen (wie Tragen von Hygienemasken und Abtrennungen) ergreifen, und 3. Contact-Tracing sicherstellen, sofern weder die Distanzregel noch die Schutzmassnahmen durchgesetzt werden können. Als Arbeitgeber haben die Betriebe dafür zu sorgen, dass ihre Arbeitnehmer*innen den minimalen Abstand von 1.5m wahren und sich an die die Hygieneregeln halten. Kann der minimale Abstand nicht gewahrt werden, hat der Arbeitgeber Massnahmen nach dem STOP-Prinzip (Substitution, Technische Massnahmen, Organisatorische Massnahmen, Persönliche Schutzausrüstung) zu ergreifen. Anhand dieser Leitlinien hat jeder Betrieb sein individuelles Schutzkonzept zu errichten.

Jeder Betrieb kann sich für die Errichtung seines individuellen Schutzkonzepts weiterhin am Branchenschutzkonzept von SBV, orchester.ch und svtb vom 5. Juni 2020 orientieren. Es ist aber als reine Orientierungshilfe zu verstehen und jeder Betrieb ist selber dafür verantwortlich, die angemessenen Massnahmen vorzusehen.

Das bis 21. Juni 2020 gültige Schutzkonzept für die Branche finden Sie hier.