Medienmitteilung anlässlich der letzten Uraufführung im Rahmen des Projektes Œuvres Suisses, das eine gemeinsame Unternehmung unseres Verbandes mit Pro Helvetia ist:

 https://prohelvetia.ch/de/press-release/neues-sinfonisches-musikschaffen/

 

Kommentar von Christian Wildhagen zur Luzerner Spardebatte

www.nzz.ch/meinung/kommentare/luzerner-kulturpolitik-maehen-und-bluehen-ld.133260

 

Interview mit Numa Bischof Ullmann in der NZZ zum unsinnigen Sparbeschluss der Luzerner Regierung.

www.nzz.ch/feuilleton/musik/luzerner-spardebatte-dieser-verantwortung-kann-sich-die-politik-nicht-entziehen-ld.133272 

 

 

Kein Orchester mehr im Tessin?

Das Orchestra della Svizzera italiana hat seinen 46 Angestellten die vorsorgliche Entlassung angekündigt.

 

 

http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/klassik/Kein-Orchester-mehr-im-Tessin/story/26729565

 

 

Was ist ein Orchester wert?

Dem Luzerner Sinfonieorchester droht eine bedrohliche Subventionskürzung. Man wehrt sich – mit Musik. Und indem man sich der Diskussion stellt.

 

http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/pop-und-jazz/was-ist-ein-orchester-wert/story/22214316

 

Sinfonieorchester Basel erhält Förderpreis der Ernst von Siemens Musikstiftung

Das Sinfonieorchester Basel erhält 2016 den Förderpreis der Ernst von Siemens Musikstiftung für drei Auftragswerke an Christobal Halffter, Georg Friedrich Haas und Dieter Ammann.

Medienmitteilung vom 3. Mai 2016

 

7. Dezember 2015

Medienmitteilung

L’Orchestre de Chambre de Genève neues Mitglied beim Verband Schweizerischer Berufsorchester – orchester.ch Als vierzehntes Mitglied von orchester.ch ab 1. Januar 2016 konnte das Orchestre de Chambre de Genève aufgenommen werden. Dies hat der Vorstand des Verbandes in seiner Novembersitzung einstimmig beschlossen. orchester.ch vertritt die Interessen seiner Mitglieder in Bezug auf die Erfüllung ihrer vielfältigen Aufgaben als Musikinstitution sowie auf ihre Tätigkeit als Orchesterträger und Konzertveranstalter. Er setzt sich ein für die Bewahrung von Berufsorchestern im heutigen Sinne und für deren Entwicklung zur Sicherstellung einer hochwertigen Orchesterkultur in der Schweiz. Das Orchestre de Chambre de Genève (L‘OCG) wurde im Jahr 1992 gegründet. Das OCG bietet in jeder Spielzeit eine Reihe vielseitiger Konzerte. Daneben widmet es sich auch seiner pädagogischen Mission und der lokalen Kulturvermittlung. Das Orchester pflegt mit verschiedenen namhaften Strukturen der Region eine fruchtbare künstlerische Zusammenarbeit. Der niederländische Dirigent Arie van Beek, seit September 2013 und für die nächsten drei Spielzeiten künstlerischer und musikalischer Leiter, unterstützt und fördert die Originalität, den künstlerischen Anspruch und die kühne Programmgestaltung des OCG. Laut Andrew Ferguson (Generalsekretär des OCG) wurden nach der Umwandlung im Jahr 2008 zu einer Stiftung des Privatrechts mehrere Jahre der künstlerischen und administrativen Festigung des OCG gewidmet. „Die Aufnahme des Orchesters bei orchester.ch bildet ein konkretes und wichtiges Ergebnis, die zu unserer Institutionalisierung und beruflichen Anerkennung wesentlich beiträgt“. Bisherige langjährige Mitglieder von orchester.ch in der Romandie sind das Orchestre de Chambre de Lausanne sowie das Orchestre de la Suisse Romande. Toni J. Krein, der Präsident von orchester.ch zeigt sich sehr erfreut über den Neuzugang: „Mit der Mitgliedschaft des Orchestre de Chambre de Genève kann eine Lücke geschlossen und die Präsenz der Orchester der französischen Schweiz in unserem Verband wesentlich gestärkt werden.“

16. 10. 2015

Version française en bas

Ihre Mithilfe ist gefragt!

Vielleicht haben Sie es schon gehört oder den Medien entnommen: Der Kanton Basel-Landschaft beabsichtigt seine Kulturausgaben, deren Verteilung mittels einer Kulturvertragspauschale mit dem Kanton Basel-Stadt ausgehandelt wurde, ab 1. Januar 2017 um 50% zu kürzen. Was das konkret bedeutet, ist noch nicht absehbar. Wenn es tatsächlich zu den Kürzungen kommen sollte, dann hat das gravierende Auswirkungen auch auf die finanzielle Situation des Sinfonieorchesters Basel Ausserdem würde das über Jahre gewachsene und einzigartige Kulturangebot der Region Basel mit nicht absehbaren Folgen völlig verändert. In den vergangenen Tagen hat sich ein regional breit abgestütztes "Komitee für eine nachhaltige Kulturpartnerschaft BL/BS" gegründet und eine Petition zuhanden der beiden Regierungen vorgelegt. Die Petition verlangt die Beibehaltung der bisherigen Leistungen und kann von jeder Person – unabhängig von Alter, Wohnort, und Nationalität – unterschrieben werden.

Das Formular kann über den folgenden Link heruntergeladen und ausgedruckt werden:

http://www.sinfonieorchesterbasel.ch/de/mediathek/downloads.html

Wir bitten Sie, die Petition durch möglichst viele Menschen unterzeichnen zu lassen und die Bogen per Post an die angegebene Adresse zu senden. Online-Petitionen werden leider von beiden Regierungen nicht akzeptiert. Die Unterschriftensammlung läuft bis zum 31. Oktober 2015.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Selbstverständlich wird das Sinfonieorchester Basel auch auf höchster politischer Ebene aktiv sein und alles unternehmen, um dieses Vorhaben der BL-Regierung abzuwenden. Für Ihren Einsatz danken wir Ihnen herzlich!

Votre soutien est nécessaire!

Vous en avez peut-être déjà entendu parler ou l’avez appris par la presse, le canton de Bâle-Campagne a l’intention de réduire de 50%, à partir du 1er janvier 2017, les contributions culturelles pour la répartition desquelles il a négocié avec le canton de Bâle-Ville un forfait contractuel en matière de culture. Il n’est pas encore possible de déterminer ce que cela signifiera concrètement. Si cette réduction devait réellement se produire, elle aurait de graves conséquences entre autres sur la situation financière de l’Orchestre symphonique de Bâle. Fruit d’années de soins, l’éventail culturel exceptionnel qu’offre la région bâloise en serait lui aussi complètement transformé, avec des conséquences impossibles à prévoir. Un Comité pour un partenariat culturel durable BL/BS (Komitee für eine nachhaltige Kulturpartnerschaft BL/BS) s’est constitué ces jours derniers sur une large assise régionale pour présenter une pétition aux deux gouvernements concernés. Cette pétition demande le maintien des prestations actuelles et peut être signée par tout un chacun, quels que soient son âge, son domicile et sa nationalité.

Vous pouvez télécharger le formulaire et imprimer par le biais du lien

http://www.sinfonieorchesterbasel.ch/de/mediathek/downloads.html.

Nous vous prions de faire signer la pétition par le plus grand nombre possible de personnes et d’envoyer les formulaires par la poste à l’adresse indiquée. Les deux gouvernements n’acceptent malheureusement pas les pétitions en ligne. La récolte de signatures dure jusqu’au 31 octobre 2015.

Un grand merci d’avance pour votre soutien!

L’Orchestre symphonique de Bâle interviendra bien sûr au plus haut niveau et fera tout son possible pour contrer le projet du gouvernement de Bâle-Campagne.

Nous vous remercions de tout cœur pour votre engagement.

23. März 2015

Version française en bas

Offener Brief an den Gemeinderat von Biel zum geplanten Abbau des Sinfonie Orchesters Biel Solothurn

Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren

Mit grosser Besorgnis haben wir von der Absicht Ihres Gremiums gelesen, dem Stadtrat von Biel im Rahmen der Haushaltsanierung die Abschaffung des Sinfonie Orchesters Biel Solothurn vorzuschlagen und die Oper und das Konzert künftig mit einem Projektorchester zu bespielen. Diese Massnahme erachten wir nicht nur als kulturpolitisch völlig verfehlt, sondern zweifeln auch an deren günstiger Auswirkung auf die finanzielle Situation der Stadt Biel.

Mit der in der Spielzeit 2013/14 vollzogenen Fusion des Orchesters mit dem Theater Biel Solothurn erhielt Ihre Region einen bedeutsamen und weit darüber hinaus ausstrahlenden Kulturveranstalter.
Der Zusammenschluss ermöglichte es dem TOBS, einen künstlerisch attraktiven und qualitativ hochstehenden, spartenübergreifenden Spielplan zu realisieren. Dass dies bei der Bevölkerung positiv aufgenommen wurde, kann man an steigenden Zuschauerzahlen ablesen. Der Erfolg des seitens der öffentlichen Hand mit Millionen unterstützten Zusammenschlusses des Klangkörpers mit dem Theater zeigt sich auch daran, dass das Sinfonie Orchester Biel Solothurn Einladungen aus dem Ausland erhält.

Die Aufrechterhaltung des Musiktheaters und der Sinfoniekonzertreihe in Biel und in Solothurn mit einem Projektorchester würde entweder bedeuten, dass die Anzahl der Vorstellungen und Konzerte drastisch eingeschränkt werden müsste oder aber die Kosten für ein solches Modell nicht niedriger, sondern wesentlich höher ausfallen würden.

Ohne das Sinfonie Orchester Biel Solothurn aber würde das kulturelle Angebot in der Region spürbar verarmen. Die Abschaffung des Klangkörpers wäre auch ein unwiederbringlicher Bruch mit Tradition und Qualität. Ein Projektorchester wird kein gewachsener und eingespielter Klangkörper und daher kein Ersatz für das in Biel und Solothurn vielseitig geforderte Berufsorchester sein.

Die von Ihnen errechnete Einsparung von 360'000 Franken im Jahr wiegt gering angesichts des Verlustes, auch an hochwertigen Arbeitsplätzen, welcher durch die Zerschlagung des profilierten Sinfonie Orchesters Biel Solothurn entstehen würde.

Wir appellieren daher eindringlich an den Gemeinderat und den Stadtrat von Biel, auf die geplante Massnahme zu verzichten.


Mit freundlichen Grüssen

orchester.ch

Toni J. Krein
Präsident

Lisa Humbert-Droz
Geschäftsleiterin

 

 

Lettre ouverte au Conseil municipal de la ville de Bienne à propos du projet de suppression de l’Orchestre symphonique Bienne Soleure

Mesdames, Messieurs,

Nous avons lu avec une grande inquiétude que le Conseil municipal a l’intention de proposer au Conseil de ville de Bienne, dans le cadre de l’assainissement des finances, de supprimer l’Orchestre symphonique Bienne Soleure et de confier à l’avenir opéras et concerts à un orchestre de projet. Nous considérons que cette mesure serait totalement inopportune du point de vue politico-culturel et doutons également qu’elle puisse avoir des effets favorables sur la situation financière de la ville de Bienne.

La fusion de l’Orchestre et du Théâtre Bienne Soleure réalisée pendant la saison 2013/14 a assuré à votre région un programmateur culturel de poids et d’un rayonnement largement suprarégional. Elle a permis au TOBS de réaliser un programme transdisciplinaire attrayant du point de vue artistique et de haute qualité. On peut voir au nombre croissant des spectateurs que la population a apprécié ce progrès. Les invitations que l’Orchestre symphonique Bienne Soleure reçoit de l’étranger témoignent elles aussi du succès de cette union entre la formation musicale et le théâtre, que les pouvoirs publics ont soutenue à coups de millions.

Se servir d’un orchestre de projet pour maintenir le théâtre lyrique et la série de concerts symphoniques de Bienne et Soleure impliquerait soit une limitation draconienne du nombre de représentations et de concerts, soit, non pas une diminution, mais une augmentation considérable des coûts pour un tel modèle.

Sans l’Orchestre symphonique Bienne Soleure, l’offre culturelle régionale serait cependant sensiblement appauvrie. La suppression de la formation musicale représenterait également une cassure irrémédiable dans la tradition comme dans la qualité. Un orchestre de projet ne sera pas une formation musicale soudée et exercée et ne remplacera donc pas l’orchestre professionnel très demandé à Bienne et à Soleure.

L’économie annuelle de 360.000 francs que vous calculez pèse peu au regard de la perte, entre autres en postes haut de gamme, qu’entraînerait le démantèlement de cette formation marquante qu’est l’Orchestre symphonique Bienne Soleure.

Nous appelons donc instamment le Conseil municipal et le Conseil de ville de Bienne à renoncer à la mesure prévue.

Veuillez agréer, Mesdames, Messieurs, l’expression de notre considération distinguée.

orchester.ch


Toni J. Krein
Président

Lisa Humbert-Droz
Directrice
 

4. Februar 2015

Offener Brief an den Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt:

Bern, 03. Februar 2015

Gekündigte Arbeitsbewilligungen für Musiker aus Nicht-EU-Staaten in Basler Institutionen


Sehr geehrter Herr Regierungspräsident
Sehr geehrte Mitglieder der Regierung

Der Vorstand von orchester.ch hat die Entwicklung im Falle der Basler Musikerinnen und Musiker aufmerksam verfolgt, welche von der vom Bundesamt für Migration geänderten Verordnung für den Aufenthalt und die Erwerbstätigkeit von AusländerInnen in der Schweiz betroffen sind.

Als Verband der Schweizerischen Berufsorchester teilen wir die in der soeben eingereichten Petition „Keine Musikwüste in Basel“ getroffenen Feststellungen und die erhobenen Forderungen uneingeschränkt. Insbesondere die Tatsache, dass die Situation durch mangelhafte Befolgung der gesetzlichen Bestimmungen in der Vergangenheit seitens der zuständigen Stelle entstanden ist, wofür die betroffenen Musikerinnen und Musiker keine Schuld trifft, veranlasst uns, alle Schritte zu unterstützen, welche dazu geeignet sind, die Folgen für diesen Personenkreis zu mildern.

Wenn es sich hierbei auch um einen auf den Kanton Basel-Stadt beschränkten Fall handelt, von dem die Mitglieder von orchester.ch zur Zeit nicht direkt betroffen sind, sehen wir die Entwicklung dennoch mit grosser Besorgnis und fühlen uns solidarisch einerseits mit den Musikern, welche unser Land verlassen sollen, andererseits mit den Institutionen, zu deren Qualität diese Musiker einen wesentlichen Beitrag leisten und geleistet haben.

Aus diesem Grund bitten wir Sie, alle Schritte zu unternehmen, damit die teilweise seit Jahren in unserem Land lebenden und arbeitenden Musiker nicht ausreisen müssen.

Die Zukunft des qualitativ hochstehenden Schweizer Musiklebens ist ohne diese teilweise speziell ausgebildeten Musikerinnen und Musiker aus aller Welt nicht denkbar.

Wir danken Ihnen für Ihre Kenntnisnahme und Ihre Bemühungen.


Freundliche Grüsse
orchester.ch

Toni J. Krein, Präsident    Lisa Humbert-Droz, Geschäftsleiterin

 

 

18.09.2014

orchester.ch ist Mitglied des Vereins CULTURA und hat sich einerseits direkt zum Entwurf der Kulturbotschaft 2016-2019 des Bundes geäussert und sich andererseits an der Stellungnahme des Dachverbands der schweizerischen Organisationen der Kulturunternehmen und Kulturinstitutionen beteiligt. CULTURA tritt mit der unten stehenden Medienmitteilung erstmals an die Öffentlichkeit.

 

Der Verein CULTURA nimmt Stellung zum Entwurf der Kulturbotschaft

Der „Verein CULTURA“, Dachverband der schweizerischen Organisationen der Kulturunternehmen und Kulturinstitutionen, gibt seinen Mitgliedern auf nationaler Ebene eine gemeinsame Stimme und vertritt ihre kulturpolitischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Interessen. Er hat zum Entwurf der Kulturbotschaft Stellung genommen.

Der Verein CULTURA wurde vor zwei Jahren mit dem Ziel geründet, die spezifischen Interessen der Kulturunternehmen und Kulturinstitutionen zu wahren und zu fördern. Ihm gehören namhafte Kulturverbände wie der Schweizerische Bühnenverband (SBV), der Verband der Museen der Schweiz (VMS), der Schweizer Kunstverein, der Verband der Schweizer Berufsorchester (orchester.ch), der Verband Bibliothek Information Schweiz (BIS) sowie die Fotostiftung Schweiz und die Schweizer Kunsthochschulen an. Der Dachverband, der von Ständerat Felix Gutzwiller präsidiert wird und seinen Sitz in Bern hat, sucht den Kontakt zu den Behörden der Eidgenossenschaft, aber auch der Kantone sowie der Gemeinden und Städte, um sich Gehör zu verschaffen.

Als Anhörungs- und Mitwirkungspartner im Bereich von Gesetzgebung, Verordnung und Gesetzesvollzug setzt sich der Verein CULTURA über die Sprachgrenzen hinweg für die gemeinsamen Interessen seiner Mitglieder ein. In diesem Sinne hat er auch zum Vernehmlassungsentwurf des Bundesrats zur Kulturbotschaft 2016-2019 Stellung bezogen. Die Stellungnahme wie auch das kulturpolitische Positionspapier des Vereins CULTURA können auf der verbandseigenen Website www.cultura.ch eingesehen werden.

Bern, 18. September 2014

 

Rückfragen zum Verein und zur Kulturbotschaft:
Felix Gutzwiller, Ständerat
Präsident Verein CULTURA
Mobile: + 41 79 419 32 55

Weitere Informationen und Kontakt:
Kathrin Lötscher, Sekretariat
Mobile: +41 76 390 26 22
info@cultura.ch

 

 

18.06.2013

Ein neues Repertoire mit 33 Schweizer Orchesterwerken entsteht

Unter dem Label «Œuvres Suisses» entsteht ein neues Repertoire an sinfonischem Musikschaffen: Elf Schweizer Berufsorchester verpflichten sich, in den nächsten drei Jahren jeweils drei Uraufführungen von Schweizer Werken zu spielen. Ermöglicht wird es dank einer Gemeinschaftsinitiative des Verbands Schweizerischer Berufsorchester orchester.ch und Pro Helvetia. Mit von der Partie ist auch die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG), welche die Uraufführung aller Werke aufzeichnen wird.

Gemeinsam mit dem Verband Schweizerischer Berufsorchester orchester.ch schlägt die Schweizer Kulturstiftung eine neue Richtung in der Orchesterförderung ein: Elf Berufsorchester aus allen Landesteilen werden von 2014 bis 2016 je drei Werke von Schweizer Komponistinnen und Komponisten uraufführen. Unter dem Label «Œuvres Suisses» entsteht so in der Schweiz in den nächsten drei Jahren ein neues Repertoire von insgesamt 33 zeitgenössischen Werken für Kammer- und Sinfonieorchester – was im internationalen Vergleich einmalig ist.

Im Gegenzug unterstützt Pro Helvetia während der ganzen Projektdauer jedes an «Œuvres Suisses» beteiligte Orchester mit jährlich 50‘000 Franken. Dies gibt den Berufsorchestern mehr Spielraum, um Auslandtourneen zu planen und Nachwuchs- und Vermittlungsprojekte umzusetzen.

CD-Box mit den «Œuvres Suisses»

Eine Partnerschaft mit der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) ermöglicht es, die Werke über das jeweilige Konzertauditorium hinaus überregional einem breiten Publikum vorzustellen. Hierfür werden alle Uraufführungen durch Radiotelevisione svizzera di lingua italiana (RSI), Radio Télévision Suisse (RTS) und Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) aufgezeichnet. Neben Ausstrahlungen in den Radioprogrammen ist geplant, nach Abschluss des Projekts eine CD-Box mit allen Werken herauszugeben. Dieses Promotionsinstrument ermöglicht es, das aktuelle sinfonische Musikschaffen der Schweiz auf ganz neue Weise international bekannt zu machen.

Bei dieser Gemeinschaftsinitiative ziehen folgende Berufsorchester aus allen Landesteilen mit: Berner Symphonieorchester, Musikkollegium Winterthur, Luzerner Sinfonieorchester, Orchestre de Chambre de Lausanne, Orchestre de la Suisse Romande, Orchestra della Svizzera italiana, Sinfonieorchester Basel, Sinfonie Orchester Biel, Sinfonieorchester St. Gallen, Tonhalle-Orchester Zürich, Zürcher Kammerorchester. Nach einer sorgfältigen Evaluation entscheiden die Partnerorganisationen, in welcher Form das Projekt weitergeführt wird.

Medienauskünfte:

Isabel Drews , Kommunikation Pro Helvetia
Tel. +41 44 267 71 51, Fax +41 44 267 71 06, idrews@prohelvetia.ch

Toni J. Krein, Präsident orchester.ch
Tel. +41 41 390 27 92, Fax +41 31 310 55 09, krein@orchester.ch

Numa Bischof Ullmann, Intendant Luzerner Sinfonieorchester, Vizepräsident orchester.ch
Tel. +41 41 226 05 10, Fax +41 41 226 05 20, n.bischof-ullmann@sinfonieorchester.ch

Iso Rechsteiner, Leiter Unternehmenskommunikation SRG
Tel. +41 31 350 95 95, Fax +41 31 350 92 57, medienstelle.srg@srgssr.ch

12.12.2013

Neues sinfonisches Musikschaffen für die Schweiz

Nadir Vassenas Orchesterwerk «vergessene Lieder» wird heute erstmals gespielt - und zwar vom Orchestra della Svizzera italiana in Lugano. Mit dieser Uraufführung wird das Projekt «Œuvres Suisses» gestartet: Elf Schweizer Berufsorchester bringen bis 2016 insgesamt 33 Werke von Schweizer Komponistinnen und Komponisten zur Uraufführung. Im Rahmen von «Œuvres Suisses» entsteht so ein einmaliges Repertoire an neuem sinfonischem Musikschaffen.

«Gibt es eine Schweiz? Es gibt viele, und einer jeden sei ihre Musik gewährt», sagt der Tessiner Komponist Nadir Vassena. Diese musikalische Vielfalt abzubilden, ist eines der Ziele von «Œuvres Suisses». Das ambitionierte Projekt wird heute mit der Uraufführung von Vassenas neustem Werk durch das Orchestra della Svizzera italiana unter dem Dirigenten Ion Marin in Lugano gestartet. Ermöglicht wird es durch eine Gemeinschaftsinitiative des Verbands Schweizerischer Berufsorchester, orchester.ch, und der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia. Die elf an «Œuvres Suisses» beteiligten Orchester verpflichten sich, in den Jahren 2014 bis 2016 drei Uraufführungen zu programmieren. Im Gegenzug unterstützt Pro Helvetia die Orchester mit Beiträgen an ihre internationalen Tourneen sowie an Nachwuchs- und Vermittlungsprojekte. «Mit diesem Projekt wird das kompositorische Schaffen von Schweizer Komponistinnen und Komponisten gefördert und gleichzeitig die nationale und internationale Positionierung der Schweizer Orchester gestärkt», begründet Andri Hardmeier, Leiter der Musikabteilung von Pro Helvetia. Aus allen Landesteilen und verschiedenen Generationen stammen die Komponistinnen und Komponisten, die im Rahmen von «Œuvres Suisses» neue Werke schreiben. «Erstmals leisten Berufsorchester aus der ganzen Schweiz gemeinsam einen bedeutenden Effort zur Förderung des aktuellen sinfonischen Musikschaffens», erklärt Toni J. Krein, Präsident des Verbands orchester.ch. Eine Partnerschaft mit der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG SSR) sorgt dafür, dass die Werke einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden: Schweizer Radio und Fernsehen (SRF), Radio Télévision Suisse (RTS) und Radiotelevisione Svizzera (RSI) zeichnen alle Uraufführungen auf. Nach Abschluss des Projekts wird eine Dokumentation aller Werke veröffentlicht, die dazu beitragen soll, das aktuelle sinfonische Musikschaffen der Schweiz international bekannt zu machen.

Weitere Uraufführungen im Rahmen von «Œuvres Suisses» (Spielzeit 2013/14): 12. März 2014, Biel, Sinfonie Orchester Biel Œuvre Suisse #2: Jost Meier 25. Mai 2014, Moudon, Orchestre de Chambre de Lausanne Œuvre Suisse #3: Caroline Charrière 4. Juni 2014, Genf, Orchestre de la Suisse Romande Œuvre Suisse #4: Michael Jarrell  4. Juni 2014, Basel, Sinfonieorchester Basel Œuvre Suisse #5: Jost Meier 18. Juni 2014, Luzern, Luzerner Sinfonieorchester Œuvre Suisse #6: Martin Jaggi

Über die Uraufführungen ab der Spielzeit 2014/15 informieren wir Sie im Frühjahr 2014.

Beteiligte Orchester: Berner Symphonieorchester Musikkollegium Winterthur Luzerner Sinfonieorchester Orchestre de Chambre de Lausanne Orchestre de la Suisse Romande Orchestra della Svizzera italiana Sinfonieorchester Basel Sinfonie Orchester Biel Sinfonieorchester St. Gallen Tonhalle-Orchester Zürich Zürcher Kammerorchester Bislang haben die Orchester 23 Komponistinnen und Komponisten verpflichtet: Dieter Ammann, Oscar Bianchi, Caroline Charrière, Jean-Luc Darbellay, Richard Dubugnon, Beat Furrer, Paul Giger, David Philip Hefti, Martin Jaggi, Michael Jarrell, Rudolf Kelterborn, Ezko Kikoutchi, Cécile Marti, Jost Meier, Fabian Müller, Isabel Mundry, Rolf Urs Ringger, Urs Peter Schneider, Daniel Schnyder, Bettina Skrzypczak, Nadir Vassena, Julien-François Zbinden, Alfons Karl Zwicker

Medienauskünfte: Isabel Drews , Kommunikation, Tel. +41 44 267 71 51, Fax +41 44 267 71 06, idrews@prohelvetia.ch